Bewehrungsstahl mit erhöhtem Korrosionswiderstand – Top12

Bewehrung Bewehrungsstahl Top12
Bewehrungsstahl mit erhöhtem Korrosionswiderstand – Top12

Korrosion dort bekämpfen, wo sie auftritt: beim Stahl
Der 12%-ige Chromstahl Top12 (entspricht EN 10088 Werkstoff-Nummer 1.4003) bietet einen ausreichenden Korrosionswiderstand für die meisten Anwendungen, wo ein erhöhter Korrosionswiderstand der Bewehrung erforderlich ist.

Anwendungen
Es gibt zwei Haupteinsatzgebiete für den nichtrostenden Bewehrungsstahl Top12:

Chloridbelastung
Seit Jahren bewährt sich Top12 als Bewehrungsstahl im Stand- und Spritzwasserbereich von Strassen und wird von einigen Kantonen bereits in ihren Normalien für Konsolköpfe und ähnliches und Ähnliches vorgeschrieben. Mit Top12 erreicht man auch in stark mit Chlorid beanspruchten Bauteilen eine Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren.

Karbonatisierter Beton
Immer mehr wird Top12 auch im Hochbau eingesetzt. Sei es bei schlanken Bauteilen, wo die normgemässe Überdeckung nicht eingehalten werden kann, oder auch, wenn besondere ästhetische Anforderungen an Sichtbetonoberflächen gestellt werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten:

  • im Abwasser-Bereich
  • bei Sanierungen
  • bei porösen Betonen (Gasbeton)
Bei kombinierter Beanspruchung Chloride und Karbonatisierung oder unter verschärften Bedingungen ist ein höher legierter Stahl (z.B. Werkstoff-Nummer 1.4362) erforderlich.
Unsere Ingenieure stehen Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Grosse Sicherheit durch Qualität und Forschung
Der Betonstahl Top12 erfüllt oder übertrifft alle Anforderungen der Norm SIA 262 für Betonstahl B 500B. Er zeichnet sich durch hohe Festigkeitswerte kombiniert mit sehr guten Duktilitätseigenschaften aus. Der Top12 wurde im Rahmen eines KTI-Projektes (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Kommission für Technologie und Innovation) in Labor- und Feldversuchen hinsichtlich seiner Korrosionsbeständigkeit und mechanisch-technologischen Eigenschaften eingehend untersucht. Zu den beteiligten Projektpartnern gehörten u.a. die ETH Lausanne, und die ETH Zürich. Weitere Untersuchungen wurden auch durch das TFB Wildegg durchgeführt.